FDP Stadtallendorf: Mobilität ist Freiheit

Aus den Fraktionen9. Oktober 2019

Mobilität ist Freiheit. Das gilt gerade für Stadtallendorf – das industrielle Zentrum im ländlichen Raum unseres Landkreises. Damit die Menschen tatsächlich mobil sein können und vor allem eine echte Entscheidungsmöglichkeit haben, wie sie ihre Wege aus den Außenstadtteilen in die Innenstadt zurücklegen wollen, braucht es eine intakte Verkehrsinfrastruktur. Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer letzten Sitzung einen wichtigen Schritt in diese Richtung getan. Um aber gerade Stadtallendorfs Potential als Einkaufsstadt voll ausschöpfen zu können, braucht es auch ausreichend Parkraum und eine vernünftige Anbindung durch den ÖPNV. Die Stadtpolitik wird weiter an den Herausforderungen, die es im Sinne der lokalen Mobilität zu bewältigen gilt, arbeiten müssen.

Auch für die Pendler, die in Stadtallendorf arbeiten, ist eine gute Verkehrsanbindung zentral. Hier zeigt sich: eine gute Verkehrspolitik, die sich an den konkreten Bedingungen vor Ort orientiert, stärkt nicht nur den Einzelhandel. Denn auch die Industrie, seien es Zulieferer für die Automobilindustrie oder Betriebe aus anderen Branchen, sind dringend auf sie angewiesen. Nur wenn vor Ort die richtigen Weichen gestellt werden, können Fachkräfte unsere Stadt erreichen und hochwertige Produkte sie verlassen.

Aber auch an der Landes- und Bundespolitik liegt es, einen guten Rahmen zu schaffen, der Menschen individuelle Mobilität ermöglicht. Das hat auch Stefan Naas, ehemaliger Bürgermeister von Steinbach im Taunus und Sprecher für Infrastruktur der hessischen FDP- Fraktion, kürzlich hervorgehoben: „In der aufgeheizten Debatte angeführt von Großstadtideologen wird ignoriert, dass individuelle Mobilität für Millionen Menschen Wunsch und Notwendigkeit ist. Der Erfolg der Automobilwirtschaft ist Teil unseres Wohlstands. Unsere Industrie ist technologisch führend und hat Anerkennung verdient. Wir wollen, dass die deutsche Industrie die Zukunft des Individualverkehrs bei autonomem Fahren und Umweltschutz weltweit prägt. Deshalb ist es dringend nötig, die Debatte zu versachlichen.“

Stadtalllendorf hat sich für Sachpolitik entschieden. Nun ist es Zeit für Land und Bund, ebenso zu handeln.